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Design Your Universe Limited DigiBook inkl. Bonustrack

14.07

  • 26 Bewertungen: 4.5




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Ergänzende Kritik zu den Topbewertugen
Epica höre ich seit dem ersten Album und sie gefallen mir so gut, daß ich kaum von einzelnen Alben die Titel der Songs kenne, eben weil sie für mich immer ein ganzes Werk sind. Meist läuft ein Album so ab: Oh, jetzt kommt das beste Lied des Albums, und wenn das Lied zu Ende ist, oh, jetzt kommt das beste Lied des Albums.

Aber zu diesem Album. Ich sehe es zweigeteilt. Auf der einen Seite schafft es Epica kein Album wie ein andere klingen zu lassen oder wie Nightwish z.B. einen typischen Klang zu haben bei dem man, hört man das Lied zum ersten Mal, die Band erkennt, auf der anderen Seite ist dies genau wieder Epicas Art.
Zur Zweitteilung muß ich sagen, die erste Hälfte des Albums ist vortrefflich gelungen, die zweite klingt für mich mehr wie Füllmaterial, eigentlich Epica untypisch. Was ich aber hauptsächlich bemängel ist, sind folgende Punkte:

1) Gesang: In manchen Stücken ist Simones Gesang einfach zu sehr im Hintergrund und geht bei der Doublebase unter. Ihr Gesang sollte das Stück nicht dominieren, was es nicht tat, aber auch nicht untergehen.

2.) Orchester: Auch das Orchester wurde in meinen Augen zurückgeschraubt, leider. Deutlich häufiger sind nun Gitarrenriffs alleine zu hören.

und letztlich:

3) Auch als Freund der Doublebase und der Begeisterung für den Schlagzeuger mit seine rSpielweise in den vorherigen Alben, allen voran dem Auftritt beim Operfestival in Ungarn, muß ich sagen, die Doublebase wurde inflationär verwendet. Teilweise bei manchen Bridges, wo sie einfach nicht hingehört in meinen Augen. Auch waren Bridges bei Epica meist anders als bei anderen Bands, mit der Base allerdings nicht mehr. Manchmal ist weniger mehr, so auch hier in meinen Augen.

Alles in allem ein sehr gutes Album. Auch wenn ich die andere nicht bewertet hatte bislang, so sind die vorherigen Alben für mich 5 Sterne wert, dieses hier aber nur 4. Es lohnt sich aber dennoch es zu kaufen, nicht nur für Epica Fans.
 
  DOUBLEBASS - sonst nix
Voller Erwartung und Vorfreude gekauft. The Divine Conspiracy bekommt von mir sofort 5 Punkte. Aber was mich dann auf dem Weg zur Arbeit erwartete war ernüchternd. Gesanglich sicherlich nicht schlecht zerstört der Schlagzeuger alles, wirklich alles. Der bewegt sich nur mit DOUBLE-BASE vorwärts, mal langsam, mal schneller, macht jedoch, in meinen Augen, alles zunichte. Auch ein Schlagzeuger sollte variabel sein und nicht nur in 16tel denken. Meilensteine klingen für mich anders.
Einen Kauftip kann ich hier nur für eine vollständige CD-Sammlung aussprechen. Musikalisch absolut ein Flop.
 
Euphorische Bewertungen nicht nachvollziehbar!
Wie von fast allen Bands des Genres wird die Platte von einem klassischem Intro eingeleitet, nix besonderes also. Das anschließende "Resign To Surrender" überrascht Kenner von Epica, da erst die Grunts eingesetzt werden, und dann der (nach wie vor sehr gute) Gesang von Simone. Der Song ist auch sehr gut aufgebaut, und verfügt über einen überragenden orchestralen Mittelteil.

Bei "Unleashed" fällt allerdings das erste Mal unpassendes "Geholze" auf, was sich zum Glück nur auf den Anfang und den Schlußpart beschränkt. Dummerweise wird das auf "Martyr Of..." weitergeführt, auch bei "Burn To A Cinder", "Semblance Of Liberty" und beim an sich genialen "Kingdom Of Heaven" (welches allerdings schon "sehr" gewollt an Therion erinnert) tauchen diese nervigen Prügelparts auf, die eigentlich die ganze Atmosphäre zerstören (bei After Forever ist das ja ähnlich). Die Röcheleinlagen hat man auch schon besser gehört, und könnten auch weggelassen werden!
Der Rest ist mit Ausnahme der mäßigen, ultralangweiligen Ballade "White Waters" im Mittelmaß angesiedelt, also keinerlei großartige Songstrukturen oder gar "Meisterwerk"-ambitionen, wie so oft behauptet.
Ich schließe mich hiermit der Meinung eines anderen Kritikers an: Eine völlig überbewertete Scheibe, wie auch die neue While Heaven Wept, und aufgrund der hohen Erwartungen nicht mehr als zwei Sterne wert!


 
  Genial!
Sehr laut, sehr leise, sehr schnell und sehr ruhig, sehr hart und sehr weich. All dies sind Eigenschaften die auf Teile dieses abwechslungsreichen Meisterwerkes zutreffen. Ich habe es nun schon viele Male gehört und bin jedes mal wieder begeistert. Im Detail könnte man bestimmt kritisieren, wer solche Musik aber mag muss dieses Album einfach haben.

Btw, den Bonus Track finde ich im Vergleich etwas langweilig, aber who cares ;)
 
Super Sound
Zufällig habe ich beim surfen im Netz Epica entdeckt und bin abolut von Simones Stimme begeistert. Die CD ist einfach super und verdient eigentlich 5 Punkte. Der Abzugspunkt geht auf Kosten der männlichen Sänger. Das Gegrunze verunstaltet leider Simones schönen Gesang in vielen Stücken und macht die Musik unnötig aggressiv. Epica ist in meinen Augen eine super Alternative für Menschen, die nach der Trennung zwischen Nightwish und Tarja Turunen wieder eine Band mit einer tollen weiblichen Stimme suchen.